Prozessvisualisierung zur gewerblichen
Unterhaltspflege begrünter Freiräume
unter besonderer Berücksichtigung der IuK-Technologien
12.2004 Germar Saule: Grundlegende Entwicklung
Prozessvisualisierung Gewerbliche Freiraumpflege
Interne Transparenz stattfindender Kernprozesse sind für ausführende wie gestaltende Unternehmen
lebenswichtig.
Nur so kann effektiv organisiert werden. Die ISO EU DIN 9000:2000 bietet eine Hilfe zu prozess- und qualitätsorientierter Unternehmungen.
Die Pflege ist eines der originärsten Prozesse des Gärtners.
Die Pflege ist seit langem ein stark umkämpfter und schwieriger Markt.
Eine transparente und grafische Darstellung dieses Kernprozesses ist mir momentan nicht bekannt.
Die digitale Entwicklung fordert uns nahezu täglich und bringt viele tiefgreifende Änderungen mit sich.
Wissensmanagement in KMU's bedeutet heute in erster Linie immer noch Personalmanagement.
Die digitale Entwicklung übt Einfluss auf die Entwicklung des Marktes aus.
Bisherige Nischenmärkte können durch Global Player aufgegriffen werden.
Informations- und Kommunikationsvorgänge können ebenfalls transparent dargestellt werden und ebenso als Teilprozesse von Handlungen oder Denkwegen verstanden werden.
Im eigenen Interesse übernehmen Bauträger, Kommunen und Konzerne den Pflegeprozesses durch interne Organisationen, was jedoch oftmals mit Qualitäts- und Leistungsverlusten verbunden ist.
Wie können ausführende und planende Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren?
Wie können neue Informations- und Kommunikationsvorgänge integriert und entwickelt werden?
Visuelle, bildhafte Informationen erleichtern das Verstehen und Orientieren in komplexen Prozessen.
So können diese Vorgänge leichter von allen Beteiligten verstanden und auch mit Fachleuten der Informatik besser kommuniziert und entwickelt werden.
Eine visuelle Darstellung der Prozesse zur unterhaltenden Grünpflege ist hier sicher für alle Beteiligten hilfreich und eine sichere Basis für zukünftige Entwicklungen.
 
01.2004 Germar Saule: Positionen

Es fehlen klare Positionen zum Qualitätsmanagement im Grünwesen, eingeschlossen der Landschaftsarchitektur.

Qualitätsmanagement wird in erster Linie auf die Produktqualität fixiert, während eigentlich die Qualität der Dienstleistung hervorgehoben werden sollte.

Als Ursache wird eine generell schwache betriebswirtschaftliche Ausbildung gesehen. Gerade für Kleinunternehmer, dem überwiegenden Teil im Spektrum der Landschaftsarchitekten und -planer wäre dies enorm wichtig.

Infolge der Regionalplanung sowie der EU-Erweiterung ist eine massive Umwälzung des gesamten Genres zu erwarten.
Es sollte Aufgabe der Regionalplanung sein, das einzigartige berufliche Spektrum des Grün- und Landschaftswesens zu erhalten und Vorhaben zu veröffentlichen.

Es geht nicht nur um die ideologisch-korrekte Umsetzung planerischer Ideen, sondern auch um den verantwortlichen Umgang mit den gesellschaftlichen Auswirkungen auf bestehende Berufsfelder.

Der Konflikt zur Grünpflege zwischen Landwirtschaft und Gärtnerwesen ist nach wie vor virulent (Wettbewerbsverzerrung).
Mit dem weiteren Konkurrenten des Bauwesens und des Facility Management kann eine Scherwirkung entstehen, die insbesondere das Berufsfeld des Landschafts- und Gartenbaues schwer angreift.

Die Tendenz des Grünwesens führt deshalb einerseits in Richtung landwirtschaftlicher Leistungen, sowie in Richtung des Totalunternehmens.

Der ansonsten innovationsfreudige Mittelstand hat weitreichende soziale An- und Überforderungen die mit der wirtschaftlichen Krise eine IuK-technische Optimierung situationsbedingt erschweren. Wichtige ressourcenfreisetzende Mittel werden somit nicht richtig genutzt.

05.2004: Projekt ruht

























































































"Modell Deutschland warum der Reifen platt ist" von Gansmann
als pdf bei www.weiterdenken.de